Jungscharfreizeit Süd 2026 Das Geheimniss des brennenden Dornbuschs
06.04.26, Haiterbach. Im sonst eher stillen Ort wird an diesem Tag viel Tumult festgestellt. Grund dafür:
eine Lawine an 61 Kindern, alle auf dem Weg zum Gemeindehaus der Gemeinde Gottes, um dort für 6
Tage Spaß zu haben und die Geschichte Moses zu entdecken. Begrüßt werden sie von 15 Mitarbeitern, die
aussehen als wären sie direkt aus der Bibel in die Gegenwart gesprungen. Als Ägypter , Soldaten und
Israeliten verkleidet, führen sie die Kids in das Haus, welches ebenfalls von vielen Mithelfern verkleidet
wurde. Elemente der Geschichte sind überrall gut sichtbar. Am auffallendsten sind die vielen Frösche und
Heuschrecken, die überall an den Wänden verteilt sind. Was es mit diesen auf sich hat, möchte auch Susi
wissen. Zusammen mit den Kindern erfährt sie jeden Tag mehr über Mose, das Volk Israel und über Gott
selbst. Ein Gott, der immer da ist. Ein Gott, der stärker ist als unsere Probleme. Ein Gott, der alles für uns
gibt, sogar seinen Sohn am Kreuz und ein Gott der uns versorgt und leitet. Beeindruckend. Besonders
beeindruckend ist auch die Meerteilung, die wir im Theather sehen können. Großer Jubel bricht im Saal
aus, als das Volk endlich frei ist und die Ägypter besiegt. Doch schnell kehrt großes Murren in die
Freizeit. Plötzlich gibt es zum Frühstück nur noch Manna in Form von Milchreis und zum Mittagessen
steht schon wieder Manna an. Selbst die Karawane der Köstlichkeiten, die sonst Süßigkeiten vorbeibringt,
verkauft an dem Tag nur Manna. So eine Frechheit! Die Vorstellung, dies nun 40 Jahre lang essen zu
müssen, genau wie die Israeliten, bringt viele zum Nachdenken. Selbst die strahlende Sonne, verzieht sich
an diesem Tag und so ist die gedrückte Stimmung perfekt. Für das Abendessen steht schon wieder Manna
auf dem Plan, aber plötzlich brechen Freudenschreie aus. Es gibt Fleisch, genauso wie es beim Volk Israel
Wachteln gab. An diesem Abend bleibt kein Krümel übrig und das wundervolle Küchenteam hat alle
Hände voll zu tun, um die hungrige Schar satt zu bekommen. Ein Tag, der definitiv allen in Erinnerung
bleiben wird. Aber auch sonst gab es viele wunderbare Dinge, die unternommen wurden. Ein Tag im
Grünen mit anschließendem Lagerfeuer und Stockbrot, bei dem uns sogar Mose besuchen kam. Tage an
denen die Kinder sich kreativ sowie sportlich austoben konnten und die Gemeinschaft miteinander
genossen wurde. An einem Abend wurden die Kinder ebenfalls zu Sklaven und mussten verschiedene
Aufgaben erledigen, wie zum Beispiel das Ziehen eines Autos. Man merkt, die Arbeit der Israeliten war
definitv kein Zuckerschlecken. Gut, dass es einen Badetag gibt, an dem die Kinder den ganzen Schmutz
aus der Sklaverei und Wüste loswerden können. Am letzten Abend gehört die Bühne ihnen und wir
staunen nicht schlecht über all die tollen Talente, die da präsentiert werden. Ein perfekter letzter Abend für
diese Freizeit. Am Samstag geht es für alle wieder nach Hause. Aber jeder geht mit mehr als er gekommen
ist. Kontaktdaten werden untereinander ausgetauscht und in das Heft geschrieben, welches uns die Woche
über in der Stillen Zeit begleitet hat. Einzelne Kinder verlassen die Freizeit sogar mit ihrer ersten eigenen
Bibel. Und alle gehen glücklich und dankbar.
Dankbar für alle Menschen, die diese Woche möglich gemacht haben und dankbar für Gott, der so groß ist
und uns die Woche über stehts begleitet hat und viel Segen geschenkt hat. Danke und bis zum nächsten
Jahr.